Die Transformation des Otto-Ficker-Areals. Immobilienbrief Nr. 405, Quelle: Helmut Unger

Liebe Leser!

Privates Kapital und Engagement sind wichtiger als je zuvor! Auch in der Stadtentwicklung. Da die öffentliche Hand unter klammen Finanzen leidet, kann dies gar nicht hoch genug gewürdigt werden. In Kirchheim/Teck hat sich eine ortsansässige Unternehmerfamilie die Transformation des historischen Otto-Ficker-Areals zur Herzensangelegenheit erkoren, schafft Arbeitsplätze ebenso wie Wohnraum, kurbelt mit ihren Aufträgen die Wirtschaft an und sorgt für Steuereinnahmen.

Mal wieder Schlusslicht. Unter den Top-Sieben-Metropolen fällt Stuttgart unangenehm auf, mit dem niedrigsten Investment- und Büroflächenumsatz. Warum ist das so? Weil die Reports der Makler nur die Landeshauptstadt selbst mit Leinfelden-Echterdingen betrachten. Die Potenziale der Region bleiben wieder einmal außen vor. Eine Ausnahme macht hier nur JLL. Dazu in der nächsten Ausgabe mehr.

Makler sind Berufsoptimisten. 2026 sollen das Transaktionsvolumen wie der Büroflächenumsatz wieder höher ausfallen. Wir, hungernd nach guten Nachrichten, glauben ihnen gerne. Zumal einige größere Deals kurz vor dem Abschluss stehen. Wir halten Sie wie gewohnt auf dem Laufenden.

Zum Jahresbeginn 2025 haben wir an dieser Stelle über die Herausforderungen geschrieben, die vor uns liegen. Dazu fällt uns leider gar nichts mehr ein. Das vom US-Präsidenten ausgelöste Chaos und seine Aktionen haben alles übertroffen, was wir uns hätten vorstellen können. Die Schwäche der Bundesregierung steht im maximalen Kontrast zu ihrem angekündigten „Herbst der Reformen“. Die gute Nachricht daraus: Die Welt dreht sich weiter, wir sind resilienter, als wir oftmals glauben.

Sicher sind wir jedoch in der Einschätzung: Auch 2026 wird kein leichtes Jahr. Es gibt Signale der Hoffnung, wie der Anstieg von Nachfrage und Preise am Wohnimmobilienmarkt, aber auch jede Menge Herausforderungen. Auf globaler, nationaler, regionaler und lokaler Ebene. Politisch, wirtschaftlich, militärisch und gesellschaftspolitisch. Wir alle brauchen eine starke Psyche und Physis. Verantwortung zu tragen, an welcher Stelle auch immer, war für die meisten von uns schon einfacher und beglückender. Aber es hilft ja nichts.

Ihnen alles Gute für 2026, persönlich wie beruflich. Lassen Sie uns in einer Welt zunehmender nationaler Egoismen den Gemeinsinn stärken. Dies auch innerhalb unserer Immobilienbranche. Wenigstens darauf haben wir alle unmittelbaren und maßgebenden Einfluss.

Sehr herzlich grüßt Sie

Ihr

Ihr Frank Peter Unterreiner, Herausgeber

 

Der aktuelle Immobilienbrief vom 13. Januar zum Download

 

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